Samstag, 15. August 2015

Da Lat

In Da Lat steige ich in Alans Hostel ab. Shu hat mir dieses Hostel empfohlen - das Hostel wurde erst vor zwei Wochen (vor meiner Ankunft) hier eröffnet. Und das merkt man auch :)

Ich werde von Alans Stiefsohn mit dem Roller abgeholt, zusammen fahren wir zum Hostel. Er ("Mr. Happy") ist echt freundlich und spricht relativ gutes Englisch - wirklich selten in Vietnam. Er erzählt mir, dass gerade alle unterwegs sind und Alan heute Geburtstag hat. Abends werden alle Gäste zu Bier und leckeren Essen eingeladen. Generell wird hier jeden Abend gekocht, wenn man mitessen möchte muss man das nur rechtzeitig anmelden.
In dieser Stadt erkennt man deutlich den französischen Einfluss, nicht umsonst wird Da Lat auch Little Paris genannt.
Funkturm.
Der Geburtstag wird schön gefeiert. Neben mir ist hier ein holländisches Päarchen, dass am nächsten Tag aber mit dem Motorrad weiterreist. Lou, eine Züricherin und Lisa und Meike aus Deutschland. Zur Vollständigkeit reisen in der Nacht noch zwei Deutsche an.
Wir kommen auch auf das Thema, wie ich zum Hostel gekommen bin. Jetzt kommt der Knaller - alle kennen Shu. Sogar die beiden, die erst in der Nacht ankommen. Echt ein Phänomen!
Frühstück - darunter ist ein Pfannkuchen.
Am nächsten Tag haben die Mädels schon etwas vor und ich laufe mit den beiden Deutschen nach Da Lat, wir wollen zu einer Seilbahn und dann eine Pagode anschauen. Kurz: Heute ist Wartung, da kommen wir nicht mehr hin. Trotzdem nette Gespräche und gut die Stadt entdeckt.
Chillender Hund. Viel zu warm.
Bunter Markt.
Zur Stärkung eine Pho.
Es ist noch nicht all zu spät, ich bin aber etwas kaputt und bleibe lieber im Hostel. Die beiden gehen mit Mr. Happy zum höchsten Berg der Umgebung.
Lisa, Meike und ich entschließen uns morgen eine Tagestour zu machen. Wir wollen uns ein bisschen von der "Industrie" (Blumen, Seide, Kaffee) und ein bisschen Natur anschauen. Dazu machen wir einen Stop bei einem Tempel und bei einem Minoritäten-Dorf. Es vergeht wieder ein schöner Abend.
Der nächste Morgen ist allerdings etwas blöd. Meike geht es nicht gut und bleibt heute im Bett. Lisa und ich machen uns trotzdem auf zu einer interessanten Route.
Elephant Waterfalls.
Dieser Wasserfall heißt so, weil es hier früher wirklich Elephanten gab. Vermutlich haben die Touris die Dickhäuter vertrieben.
Andere Perspektive.
Junger Kaffee.
Panorama über die Kaffeeplantage.
Unser Guide - eine Studentin in Da Lat, kennt sich gut aus und kann viele Sachen erklären und berichten. Also ein echt guter Tag.
Zurück im Hostel stellt sich raus, dass es Meike schon wieder besser geht. Wir werden morgen ebenfalls den hohen Berg, den Lang Biang erklimmen.  Abends geht es noch mit allen Leuten zum Nachtmarkt.
Nach einem guten Frühstück und etwas Verschnaufpause - Meike und Lisa planen ihre weitere Reise, ich kümmere mich um meine Weiterfahrt am nächsten Tag nach Saigon - geht es mit einem Taxi zum Fuß des Bergs. Wochenends fahren hier wohl auch Busse hin. Mit einem Auto kann man sich auch auf einen Nebengipfel fahren lassen. Sportlich, sportlich geht es aber zu Fuß los.
Nadelwald.
Noch lange nicht oben. Der Trail beginnt.
Mit der Zeit merkt man die Höhe, wir machen mehr Pausen und sind froh, dass wir Essen und Trinken mit dabei haben. Wir erklimmen einige Höhenmeter.
Steile Stufen.
160 m zum Gipfel - steil nach oben.
Über steile Stufen geht es nach oben. Pro drei Stufen machen wir bestimmt einen Höhenmeter. Das ist wirklich anstrengend, aber mit jedem dieser Schilder wird es weniger. Und langsam kann man die Aussicht erahnen. Kaputt schaffen wir es endlich auf den Gipfel des 2167 m hohen Lang Biang.
Gipfelschild.
Geschafft!
Mit einer tollen Aussicht und einer guten Erfahrung reicher geht es zurück. Als nächstes geht es zu meinem letzten Stop: Saigon.

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