Zutaten (für 2-3 Personen)
400 g Champignons
1 kl Dose gestückelte Tomaten
1 kl Dose Kidneybohnen
75 g getrocknete Tomaten
2 mittlere rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Cumin, Chilli / Cayennepfeffer
Olivenöl
(Zur Deko: Frühlingszwiebeln)
(ca. 4,5 €)
Zwiebeln kleinschneiden, Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Die getrockneten Tomaten mit einem guten Schuss Olivenöl und der geschälten Knoblauchzehe in einen Universalzerkleinerer (oder wie man das nennt) geben und klein häckslen. Dann das Tomatenmark dazugeben und nochmal durchhäckseln lassen. Fertig ist die Tomaten-Paste.
Die Zwiebeln in Olivenöl anbraten, nach ca. 5 Minuten die Pilze (nach und nach) dazugeben und mit anbraten. Nach weiteren 5-10 Minuten die Tomaten-Paste dazugeben, verrühren. Anschließen die Dose Tomaten dazugeben. Das Ganze wieder 5-10 Minuten köcheln lassen (bei Bedarf auch gerne noch 200 ml Wasser dazugeben, damit es etwas flüssiger wird). Mit Kumin, Chilli, Salz und Pfeffer abschmecken und die Bohnen dazugeben. Nach weiteren 5 Minuten ist das Essen dann fertig.
Mit Frühlingszwiebeln bestreuen. Dazu gibt es Reis oder Baguette.
Eine vegane Alternative zum Chilli con Carne. Schmeckt nicht schlecht, aber wird sicher nicht mein absolutes Lieblingsessen. Irgendwas fehlt hier einfach ;-)
Kochblog der ehemaligen Schlemmer-WG, sowie Reise- und Erlebnisberichte aus Singapur und Umland.
Dienstag, 29. Dezember 2015
Dienstag, 3. November 2015
Bruschetta
Zutaten:
Kosten: ca. 3 €
3 Tomaten
2 Champions
1-2 Zehen Knoblauch
1 Baguette
Olivenöl
Kräuter - Basilikum, Oregano, Thymian, wenn vorhanden: frische Petersiele
Salz, Pfeffer,
Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen und schälen. Die Champignons leicht putzen und in kleine, feine Stücke schneiden. Knoblauch sehr fein hacken. Alles zusammen mit Olivenöl zusammen panschen und würzen. Fertig ist der Belag.
Das Baguette in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und im Backofen anrösten, bis sie knusprig sind. Ca. 200 °C Umluft ist eigentlich ganz gut.
Dann die Scheiben auf einen Teller legen und den Belag darauf verteilen.
Sehr lecker, relativ günstig.
Kosten: ca. 3 €
3 Tomaten
2 Champions
1-2 Zehen Knoblauch
1 Baguette
Olivenöl
Kräuter - Basilikum, Oregano, Thymian, wenn vorhanden: frische Petersiele
Salz, Pfeffer,
Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen und schälen. Die Champignons leicht putzen und in kleine, feine Stücke schneiden. Knoblauch sehr fein hacken. Alles zusammen mit Olivenöl zusammen panschen und würzen. Fertig ist der Belag.
Das Baguette in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und im Backofen anrösten, bis sie knusprig sind. Ca. 200 °C Umluft ist eigentlich ganz gut.
Dann die Scheiben auf einen Teller legen und den Belag darauf verteilen.
Sehr lecker, relativ günstig.
Dienstag, 22. September 2015
Zweiter Bildschirm mit Linux
Weil ich mein Kolloquium gerne mit meinem eigenen Laptop halten würde, habe ich mir einen HDMI-VGA-Adapter besorgt. Der funktioniert und wird mit xrandr auch erkannt. Mit xrandr kann man auch die Bezeichnung der Bildschirme herausfinden.
Um meinen Bildschirm nun zu erweitern und nicht nur zu Clonen, muss man nun noch folgende Einstellung übernehmen:
xrandr --output eDP1 --mode 1920x1080 --output HDMI1 --mode 1024x768 --right-of eDP1
(Hilfreiche Quelle)
Um meinen Bildschirm nun zu erweitern und nicht nur zu Clonen, muss man nun noch folgende Einstellung übernehmen:
xrandr --output eDP1 --mode 1920x1080 --output HDMI1 --mode 1024x768 --right-of eDP1
(Hilfreiche Quelle)
Donnerstag, 10. September 2015
Ende meiner Südostasienzeit und Rückblick
Tja und nach dem guten Rückflug komme ich wieder in Singapur an und muss zum ersten Mal als Tourist einreisen. Die gewohnte MRT führt mich nach Bugis von wo aus ich relativ schnell mein Hotel finde, dass ich als letzte Nacht von der Firma bekommen habe. Ich besuche noch einmal ein paar Orte hier in der Nähe und treffe mich später noch mit Orion.
Orion bringt meinen Nachfolger im Büro - Daniel - mit, der in mein Zimmer gezogen ist. Ryan kommt später auch noch kurz mit einer Freundin vorbei, Jessica ist leider krank. Ich habe einen schönen Abschiedsabend mit meiner WG.
Am nächsten Tag habe ich noch enige Zeit, bevor ich zurück ins Büro gehe und dort meine restlichen Sachen verpacke. Ich laufe noch einmal um die Marina Bay, esse noch mal in Little India und hole mir dabei noch einmal einen gewaschenen Sonnenbrand. Sonnencreme wieder einmal vergessen. In dieser Woche ist der Staatsgründer "Vater der Nation" gestorben und die Leute sind scharenweise mit Bussen zu den öffentlichen Kondolenzbüchern gefahren. Eindrucksvoll diese Staatstrauer.
Im Büro treffe ich wieder ein paar meine Kollegen, bekomme noch ein paar wirklich tolle Abschlussgeschenke von meinem Chef. Leider hat das verabredete Biertrinken gehen abends nicht mehr geklappt, Michi aus Reinach nimmt mich aber mit zu einem kleinen Geschäftessen mit ein paar anderen Kollegen, bevor ich dann zum letzten Mal in die MRT steige und zum Changi Airport fahre.
Bis zum Rückflug hatte ich genug Zeit meine Fotos zu sortieren und noch einmal an die Zeit zu denken. Um halb 2 morgens geht der Flieger zurück nach Zürich, ich sehe endlich den letzten Teil vom Hobbit und zwei weitere Filme. Wirklich zum Schlafen komme ich nicht und bin irgendwann froh wieder in Deutschland zu sein, wo mich meine Mutter mit einem Zäpfle und einem paar Landjäger begrüßt. Es tut gut, wieder einmal zu Hause zu sein.
Ein halbes Jahr spät merkt man erst richtig, was man an Singapur zu schätzen gelernt hat. Jeden Tag einkaufen gehen zu können ist nur eine kleine Randnotiz. Aber das warme Wetter, das Arbeitsumfeld, das Joggen am Meer und nicht zuletzt auch das Essen und die tollen Säfte fehlen wirklich hier in Deutschland. Ich glaube nicht, dass ich in Singapur leben möchte, aber für ein paar Jahre dort zu arbeiten oder immer wieder einmal dort hin gehen zum arbeiten? Warum nicht?
Ich werde sehen, wohin der Weg geht. Es warten noch weitere Reisen auf mich :)
Orion bringt meinen Nachfolger im Büro - Daniel - mit, der in mein Zimmer gezogen ist. Ryan kommt später auch noch kurz mit einer Freundin vorbei, Jessica ist leider krank. Ich habe einen schönen Abschiedsabend mit meiner WG.
Am nächsten Tag habe ich noch enige Zeit, bevor ich zurück ins Büro gehe und dort meine restlichen Sachen verpacke. Ich laufe noch einmal um die Marina Bay, esse noch mal in Little India und hole mir dabei noch einmal einen gewaschenen Sonnenbrand. Sonnencreme wieder einmal vergessen. In dieser Woche ist der Staatsgründer "Vater der Nation" gestorben und die Leute sind scharenweise mit Bussen zu den öffentlichen Kondolenzbüchern gefahren. Eindrucksvoll diese Staatstrauer.
Im Büro treffe ich wieder ein paar meine Kollegen, bekomme noch ein paar wirklich tolle Abschlussgeschenke von meinem Chef. Leider hat das verabredete Biertrinken gehen abends nicht mehr geklappt, Michi aus Reinach nimmt mich aber mit zu einem kleinen Geschäftessen mit ein paar anderen Kollegen, bevor ich dann zum letzten Mal in die MRT steige und zum Changi Airport fahre.
Bis zum Rückflug hatte ich genug Zeit meine Fotos zu sortieren und noch einmal an die Zeit zu denken. Um halb 2 morgens geht der Flieger zurück nach Zürich, ich sehe endlich den letzten Teil vom Hobbit und zwei weitere Filme. Wirklich zum Schlafen komme ich nicht und bin irgendwann froh wieder in Deutschland zu sein, wo mich meine Mutter mit einem Zäpfle und einem paar Landjäger begrüßt. Es tut gut, wieder einmal zu Hause zu sein.
Ein halbes Jahr spät merkt man erst richtig, was man an Singapur zu schätzen gelernt hat. Jeden Tag einkaufen gehen zu können ist nur eine kleine Randnotiz. Aber das warme Wetter, das Arbeitsumfeld, das Joggen am Meer und nicht zuletzt auch das Essen und die tollen Säfte fehlen wirklich hier in Deutschland. Ich glaube nicht, dass ich in Singapur leben möchte, aber für ein paar Jahre dort zu arbeiten oder immer wieder einmal dort hin gehen zum arbeiten? Warum nicht?
Ich werde sehen, wohin der Weg geht. Es warten noch weitere Reisen auf mich :)
Ho Chi Minh Stadt oder Saigon
Nach einer Nacht in Mui Ne geht es am frühen Morgen weiter mit dem Bus nach Saigon oder wie die große Stadt im Süden heute genannt wird: Ho Chi Minh City.
Gute fünf Stunden braucht der Bus von Mui Ne nach Saigon. Endlich einmal planmäßig also. Mein Hostel ist ein wenig versteckt und wurde mir von den Mädels in Da Lat empfohlen. Nach einigem hin und herlaufen finde ich dann schließlich das Hostel und kann meine Sachen ablegen. In meinem Zimmer lerne ich einen Dänen (Linus), einen Kanadier (Anthony) und einen Iren (Alan) kennen. Wir beschließen schnell, dass wir zusammen losziehen wollen. Gesagt, getan.
Nach einem guten Mittagessen (die gute, alte Pho (Pho bezeichnet übrigens die Nudeln, nicht die Suppe) gehen wir zu einem Museum für moderne, vietnamesische Kunst (fine arts museum). Etwas interessantes, da ich und Alan aber nicht wirklich Ahnung von Kunst haben, schauen wir uns viele Dinge an und bleiben nicht wie die beiden anderen vor den Bildern stehen und philosophieren über deren Bedeutung.
Anschließend geht es in ein nettes Café, wo wir uns eine Pause vom heißen Wetter gönnen, anschließend geht es auf einen Besuch ins Hard Rock Café - ohne weitere Getränke.
Anschließend spüren wir den Hunger, wir gehen zurück Richtung Hostel und gönnen uns ein Abendessen beim Inder. Anschließend wollen wir eigentlich ein Bier trinken gehen, finden aber einen richtig guten Saftstand in den vielen kleinen Gassen bei dem auch viele Locals auf kleinen Höckerchen sitzen. Gute Entscheidung, günstig und lecker!
Am nächsten Tag ziehen wir wieder zusammen los und gehen in den Zoo.
Der Eintritt ist etwas teuer, aber ok. Der Zoo in Vietnam ist wirklich ein unerwartet trauriges Erlebnis. Die Tiere sind oft alleine in ihren Gehegen, viel Platz haben sie nicht. Meiner Meinung nach fehlt denen auch Wasser und Essen in der Mittagshitze. Der Vietnamese weiß (noch) nicht, wie man mit Tieren umgehen muss.
Es ist aber auch nicht alles so schlecht. Aber es geht deutlich besser. Eine lustige Episode habe ich dann doch noch zu erzählen. Ein Affe hat sich antrainiert, Leute mit Essen und Dingen aus dem Gehege zu bewerfen. Irgendwann haben Anthony und Linus sich den Spaß gemacht und die Sachen zurück geworfen. Der Affee schnappt sich dann nach einer kurzen Zeit etwas und wirft es auf Anthony. Dieser fängt es und lässt es daraufhin fallen. Es läuft weg. Da wirft der Affe einfach mal einen Gecko nach uns. Once in a lifetime Erlebnis für Anthony. Das war schon lustig.
Wir trennen uns im Zoo, Alan und ich ziehen dann irgendwann weiter zum Unabhängigkeitspalast.
Hier lernt man noch etwas über die Unabhängigkeit Vietnams und den Vietnamkrieg. Einigermaßen Interessant, aber nicht wirklich spannend. Ich treffe Ting-Ya wieder. Die habe ich zu letzt in Hanoi getroffen und wir haben uns auch immer wieder um ein paar Tage verpasst. Leider hat sie nicht viel Zeit und wir wohnen auch zu weit auseinander, als dass wir uns abends treffen könnten. Schade.
Nach dem Palast Besuch gehen Alan und ich in ein Café und vereinbaren dann via Internet ein Treffen mit den anderen beiden im Hostel. Wieder geht es auf die Suche nach Essen und einem Bier. Wir landen bei einem Eisladen, der Kokosnusseis in jungen Kokosnüssen verkauft. Echt sau lecker und eine tolle Idee! Das Bier skippen wir wieder und gehen noch mal zu dem Saftladen. Wir müssen auch über diese Entscheidung lachen.
Am nächsten Tag geht es mit dem Bus zurück zum Flughafen und zurück nach Singapur. Ende dieser Reise.
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| Kathedrale. |
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| Viele Roller. |
Anschließend geht es in ein nettes Café, wo wir uns eine Pause vom heißen Wetter gönnen, anschließend geht es auf einen Besuch ins Hard Rock Café - ohne weitere Getränke.
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| Westliche Kultur in Vietnam. |
Am nächsten Tag ziehen wir wieder zusammen los und gehen in den Zoo.
| Auch Fische werden auf Rollern transportiert. |
| Steht wie eine Statue. Lebt aber. |
| Tiger. |
Wir trennen uns im Zoo, Alan und ich ziehen dann irgendwann weiter zum Unabhängigkeitspalast.
| Der Palast. |
| Ho Chi Minh. |
Nach dem Palast Besuch gehen Alan und ich in ein Café und vereinbaren dann via Internet ein Treffen mit den anderen beiden im Hostel. Wieder geht es auf die Suche nach Essen und einem Bier. Wir landen bei einem Eisladen, der Kokosnusseis in jungen Kokosnüssen verkauft. Echt sau lecker und eine tolle Idee! Das Bier skippen wir wieder und gehen noch mal zu dem Saftladen. Wir müssen auch über diese Entscheidung lachen.
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| Frisches Kokosnusseis. |
Dienstag, 8. September 2015
Mui Ne
Tja, ich merke, dass ich schon wieder ein halbes Jahr zurück von meiner Vietnamreise bin. Da habe ich doch tatsächlich eine Station vergessen auf meinem Weg nach Saigon: Mui Ne.
Eineinhalb Stunden sollte die Fahrt dauern, mit dem Bus wurden es aber gleich einmal sechs. Schade. Eine Story muss man noch dazu erzählen. Mit im Bus war mit mir gleich als erstes ein Amerikaner (oder wars ein Australier?), der nach Nha Trangh wollte und das auch jedem erzählt hat... Wir waren alle etwas verwundert, aber der Vietnamese macht nunmal auch komische Dinge. Also gut nach gut einer Stunde nach Abfahrt und als einziger Reisender anboard mit dem Ziel Nha Trangh hat er dann mal nachgefragt, wie das denn jetzt so funktionieren würde? Stellt sich raus, wir fahren nach Mui Ne. Schock. Lachen und dann der Kommentar "naja, was soll ich machen, dann fahr ich halt jetzt dahin". Das beste aus der Situation machen.
Auf dem Weg merkt man erst einmal, wie hoch wir in Dalat eigentlich waren. Nicht umsonst sagt man, an klaren Tagen kann man vom Lang Biang an klaren Tagen bis zum Meer sehen kann.
An der typischen Touri-Buspausen-Haltestelle gab es dann noch eine Wildschweinfamilie als Attraktion. Weiter geht es durch interessante Landschaft, die aber mit Sicherheit auch schon grünere Tage gesehen hat.
Mui Ne ist ein Strandabsteige Paradies - nehme ich an. Die Straßen sind gesäumt von Palmen, Tauch- und Surfschulen. Viele Restaurants und Hostels inklusive. Hier wäre ich gerne einen Tag länger geblieben, um mir den Trubel mal genauer anzuschauen. Nach dem ich eingecheckt habe - der Schlafsaal ist eher spartanisch, aber ok, es gibt nen relativ großen Pool und das klassische Restaurant mit Bar - besorge ich mir noch schnell einen Platz im Bus nach Saigon. Die Zeit ist leider zu knapp und mich interessiert die große Stadt im Süden doch mehr als ein extra Tag Strand.
Ich verbringe den Abend im Hostel, der Live Musiker ist leider nicht so die große Leuchte, aber ich kann noch mal ein bisschen ausspannen und mich für die wirklich letzte Busfahrt erholen. Früh am morgen geht es dann weiter nach Ho Chi Minh City.
Eineinhalb Stunden sollte die Fahrt dauern, mit dem Bus wurden es aber gleich einmal sechs. Schade. Eine Story muss man noch dazu erzählen. Mit im Bus war mit mir gleich als erstes ein Amerikaner (oder wars ein Australier?), der nach Nha Trangh wollte und das auch jedem erzählt hat... Wir waren alle etwas verwundert, aber der Vietnamese macht nunmal auch komische Dinge. Also gut nach gut einer Stunde nach Abfahrt und als einziger Reisender anboard mit dem Ziel Nha Trangh hat er dann mal nachgefragt, wie das denn jetzt so funktionieren würde? Stellt sich raus, wir fahren nach Mui Ne. Schock. Lachen und dann der Kommentar "naja, was soll ich machen, dann fahr ich halt jetzt dahin". Das beste aus der Situation machen.
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| Berglandschaft. |
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| Es wird grüner. |
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| Und noch grüner. |
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| Wildschweinfamilie. |
Mui Ne ist ein Strandabsteige Paradies - nehme ich an. Die Straßen sind gesäumt von Palmen, Tauch- und Surfschulen. Viele Restaurants und Hostels inklusive. Hier wäre ich gerne einen Tag länger geblieben, um mir den Trubel mal genauer anzuschauen. Nach dem ich eingecheckt habe - der Schlafsaal ist eher spartanisch, aber ok, es gibt nen relativ großen Pool und das klassische Restaurant mit Bar - besorge ich mir noch schnell einen Platz im Bus nach Saigon. Die Zeit ist leider zu knapp und mich interessiert die große Stadt im Süden doch mehr als ein extra Tag Strand.
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| Welcome to Maimi. |
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| Pool am Morgen. |
Mittwoch, 2. September 2015
LaTeX mit eclipse
Wer texen möchte braucht irgendwann einen Editor. Nein, möchte einen Editor. Bisher habe ich meine Arbeiten auf overleaf.com geschrieben. Einem gediegenenen Online-LaTeX-Tool. Allerdings gibt es dort ein Limit von max. 60 Dateien pro Projekt und in meiner Bachelorarbeit bin ich über dieses Limit geraten.
Weil ein Overleaf auch nicht den schnellsten Compiler zur Verfügung stellt (ist ja im Browser), musste ich auf ein Offlineprogramm zurückgreifen. TeXmaker hat mir früher einen guten Dienst erwiesen, aber ich habe mich an die Projektstruktur von Overleaf gewöhnt und es lieben gelernt. Also war eine Alternative gesucht. Freddy text in eclipse. Björn probiert das auch aus, die Installation ist ziemlich einfach.
Unter Linux musste ich noch aspell als "Rechtschreibprüfung" (bitte nicht mit Word vergleichen) nachinstallieren.
Das meiste geht somit schon von alleine, allerdings hatte ich Probleme mit dem Abkürzungsverzeichnis. Nach einiger Recherche gab es folgende Lösung:
Weil ein Overleaf auch nicht den schnellsten Compiler zur Verfügung stellt (ist ja im Browser), musste ich auf ein Offlineprogramm zurückgreifen. TeXmaker hat mir früher einen guten Dienst erwiesen, aber ich habe mich an die Projektstruktur von Overleaf gewöhnt und es lieben gelernt. Also war eine Alternative gesucht. Freddy text in eclipse. Björn probiert das auch aus, die Installation ist ziemlich einfach.
- eclipse installieren (standalone von der offiziellen Webseite)
- Help -> Install new Software-> Add..
- http://texlipse.sourceforge.net hinzufügen
- Alles was davon angezeigt wird herunterladen und installieren
- eclipse neustarten
Unter Linux musste ich noch aspell als "Rechtschreibprüfung" (bitte nicht mit Word vergleichen) nachinstallieren.
Das meiste geht somit schon von alleine, allerdings hatte ich Probleme mit dem Abkürzungsverzeichnis. Nach einiger Recherche gab es folgende Lösung:
- Window -> Preferences -> Texlipse -> Builder Settings -> Latex Temp Files
- Hier die Endungen .alg, .acr, .acn, .glo, .glg, .gls und .ist hinzufügen
- Run -> External Tools -> External Tools Configurations
- New Configuration
- Für glossaries
- none (predefined viewer)
- /usr/bin/makeindex (command to run)
- -q -s main.ist -t main.glg -o main.gls main.glo (arguments)
- Für Acronyms
- none (predefined viewer)
- /usr/bin/makeindex (command to run)
- -q -s main.ist -t main.alg -o main.acr main.acn (arguments)
Montag, 17. August 2015
Terminaloutput ins Logfile und nacheinander
Man kann die Ausgabe eines Scripts im Terminal in ein Logfile schreiben. Das geht ganz einfach mit dem Ausgabeoperator.
./script_name >> logfile
Außerdem kann man einfach mehrere Scripts nacheinander ausführen:
./script_1 >> log_1 && ./script_2 >> log_2
./script_name >> logfile
Außerdem kann man einfach mehrere Scripts nacheinander ausführen:
./script_1 >> log_1 && ./script_2 >> log_2
Samstag, 15. August 2015
Da Lat
In Da Lat steige ich in Alans Hostel ab. Shu hat mir dieses Hostel empfohlen - das Hostel wurde erst vor zwei Wochen (vor meiner Ankunft) hier eröffnet. Und das merkt man auch :)
Ich werde von Alans Stiefsohn mit dem Roller abgeholt, zusammen fahren wir zum Hostel. Er ("Mr. Happy") ist echt freundlich und spricht relativ gutes Englisch - wirklich selten in Vietnam. Er erzählt mir, dass gerade alle unterwegs sind und Alan heute Geburtstag hat. Abends werden alle Gäste zu Bier und leckeren Essen eingeladen. Generell wird hier jeden Abend gekocht, wenn man mitessen möchte muss man das nur rechtzeitig anmelden.
In dieser Stadt erkennt man deutlich den französischen Einfluss, nicht umsonst wird Da Lat auch Little Paris genannt.
Der Geburtstag wird schön gefeiert. Neben mir ist hier ein holländisches Päarchen, dass am nächsten Tag aber mit dem Motorrad weiterreist. Lou, eine Züricherin und Lisa und Meike aus Deutschland. Zur Vollständigkeit reisen in der Nacht noch zwei Deutsche an.
Wir kommen auch auf das Thema, wie ich zum Hostel gekommen bin. Jetzt kommt der Knaller - alle kennen Shu. Sogar die beiden, die erst in der Nacht ankommen. Echt ein Phänomen!
Am nächsten Tag haben die Mädels schon etwas vor und ich laufe mit den beiden Deutschen nach Da Lat, wir wollen zu einer Seilbahn und dann eine Pagode anschauen. Kurz: Heute ist Wartung, da kommen wir nicht mehr hin. Trotzdem nette Gespräche und gut die Stadt entdeckt.
Es ist noch nicht all zu spät, ich bin aber etwas kaputt und bleibe lieber im Hostel. Die beiden gehen mit Mr. Happy zum höchsten Berg der Umgebung.
Lisa, Meike und ich entschließen uns morgen eine Tagestour zu machen. Wir wollen uns ein bisschen von der "Industrie" (Blumen, Seide, Kaffee) und ein bisschen Natur anschauen. Dazu machen wir einen Stop bei einem Tempel und bei einem Minoritäten-Dorf. Es vergeht wieder ein schöner Abend.
Der nächste Morgen ist allerdings etwas blöd. Meike geht es nicht gut und bleibt heute im Bett. Lisa und ich machen uns trotzdem auf zu einer interessanten Route.
Dieser Wasserfall heißt so, weil es hier früher wirklich Elephanten gab. Vermutlich haben die Touris die Dickhäuter vertrieben.
Unser Guide - eine Studentin in Da Lat, kennt sich gut aus und kann viele Sachen erklären und berichten. Also ein echt guter Tag.
Zurück im Hostel stellt sich raus, dass es Meike schon wieder besser geht. Wir werden morgen ebenfalls den hohen Berg, den Lang Biang erklimmen. Abends geht es noch mit allen Leuten zum Nachtmarkt.
Nach einem guten Frühstück und etwas Verschnaufpause - Meike und Lisa planen ihre weitere Reise, ich kümmere mich um meine Weiterfahrt am nächsten Tag nach Saigon - geht es mit einem Taxi zum Fuß des Bergs. Wochenends fahren hier wohl auch Busse hin. Mit einem Auto kann man sich auch auf einen Nebengipfel fahren lassen. Sportlich, sportlich geht es aber zu Fuß los.
Mit der Zeit merkt man die Höhe, wir machen mehr Pausen und sind froh, dass wir Essen und Trinken mit dabei haben. Wir erklimmen einige Höhenmeter.
Über steile Stufen geht es nach oben. Pro drei Stufen machen wir bestimmt einen Höhenmeter. Das ist wirklich anstrengend, aber mit jedem dieser Schilder wird es weniger. Und langsam kann man die Aussicht erahnen. Kaputt schaffen wir es endlich auf den Gipfel des 2167 m hohen Lang Biang.
Mit einer tollen Aussicht und einer guten Erfahrung reicher geht es zurück. Als nächstes geht es zu meinem letzten Stop: Saigon.
Ich werde von Alans Stiefsohn mit dem Roller abgeholt, zusammen fahren wir zum Hostel. Er ("Mr. Happy") ist echt freundlich und spricht relativ gutes Englisch - wirklich selten in Vietnam. Er erzählt mir, dass gerade alle unterwegs sind und Alan heute Geburtstag hat. Abends werden alle Gäste zu Bier und leckeren Essen eingeladen. Generell wird hier jeden Abend gekocht, wenn man mitessen möchte muss man das nur rechtzeitig anmelden.
In dieser Stadt erkennt man deutlich den französischen Einfluss, nicht umsonst wird Da Lat auch Little Paris genannt.
| Funkturm. |
Wir kommen auch auf das Thema, wie ich zum Hostel gekommen bin. Jetzt kommt der Knaller - alle kennen Shu. Sogar die beiden, die erst in der Nacht ankommen. Echt ein Phänomen!
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| Frühstück - darunter ist ein Pfannkuchen. |
| Chillender Hund. Viel zu warm. |
| Bunter Markt. |
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| Zur Stärkung eine Pho. |
Lisa, Meike und ich entschließen uns morgen eine Tagestour zu machen. Wir wollen uns ein bisschen von der "Industrie" (Blumen, Seide, Kaffee) und ein bisschen Natur anschauen. Dazu machen wir einen Stop bei einem Tempel und bei einem Minoritäten-Dorf. Es vergeht wieder ein schöner Abend.
Der nächste Morgen ist allerdings etwas blöd. Meike geht es nicht gut und bleibt heute im Bett. Lisa und ich machen uns trotzdem auf zu einer interessanten Route.
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| Elephant Waterfalls. |
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| Andere Perspektive. |
| Junger Kaffee. |
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| Panorama über die Kaffeeplantage. |
Zurück im Hostel stellt sich raus, dass es Meike schon wieder besser geht. Wir werden morgen ebenfalls den hohen Berg, den Lang Biang erklimmen. Abends geht es noch mit allen Leuten zum Nachtmarkt.
Nach einem guten Frühstück und etwas Verschnaufpause - Meike und Lisa planen ihre weitere Reise, ich kümmere mich um meine Weiterfahrt am nächsten Tag nach Saigon - geht es mit einem Taxi zum Fuß des Bergs. Wochenends fahren hier wohl auch Busse hin. Mit einem Auto kann man sich auch auf einen Nebengipfel fahren lassen. Sportlich, sportlich geht es aber zu Fuß los.
| Nadelwald. |
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| Noch lange nicht oben. Der Trail beginnt. |
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| Steile Stufen. |
| 160 m zum Gipfel - steil nach oben. |
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| Gipfelschild. |
| Geschafft! |
Donnerstag, 13. August 2015
Awesome WM und das neue Notebook
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Auf der Suche nach dem Grund warum meine Volume Keys nicht so wollen wie ich will, bastle ich weiter fleissig an meinem Windowmanger.
Dabei habe ich mir wieder den Lockscreen eingestellt:
run_once("volumeicon") in die rc.lua einfügen und schon hat man ein Systray-Symbol für die Lautstärkenregelung.
Dabei habe ich mir wieder den Lockscreen eingestellt:
sudo apt-get install i3lock scrot imagemagick xautolocksudo nano /bin/lock- Copy and paste this
#!/bin/bashscrot /tmp/screenshot.pngconvert /tmp/screenshot.png -blur 0x5 /tmp/screenshotblur.pngi3lock -i /tmp/screenshotblur.png- Abspeichern und via
ausführbar machensudo chmod +x /bin/lock - Lockscreen der Kombination "modkey + l" zuweisen ("lock")
- Auto-Lock einstellen: run_once("
xautolock -time 10 -locker lock")
sudo apt-get install volumeiconrun_once("volumeicon") in die rc.lua einfügen und schon hat man ein Systray-Symbol für die Lautstärkenregelung.
Dienstag, 11. August 2015
Debian auf dem Panda/BeagleBoard
Dafür gibt es ein nettes git-repository: https://github.com/RobertCNelson/netinstall
Mit wenig Aufwand bekommt man hier eine Installation von Debian via Network Installer für einige sbcs.
Via df -h rausfinden, welches die SD-Karte ist. (i.d.R. sdx)
Mit wenig Aufwand bekommt man hier eine Installation von Debian via Network Installer für einige sbcs.
Via df -h rausfinden, welches die SD-Karte ist. (i.d.R. sdx)
git clone https://github.com/RobertCNelson/netinstall cd netinstall sudo ./mk_mmc.sh --mmc /dev/sdX --dtb omap4-panda-es --distro wheezy-armhf
(Beispiel fürs Pandaboard)
Das Board muss allerdings (freien) Internetzugriff haben. Außerdem sollte ein Bildschirm und eine Tastatur angeschlossen sein. Die Einstellungen gehen via Bildschirm. Ich habe nicht überprüft, ob das auch via ssh geht.
Neue Kategorie
Eine neue Kategorie wird auf Empfehlung von Freddy angelegt und behandelt viel technisches Blah blah und wird garantiert so häufig geupdatet wie der Rest dieses Blogs. Es soll einfach eine Art Nachschlagewerk für mich werden, für Dinge, die ich bereits einmal unter / mit Linux gelöst habe.
Sonntag, 28. Juni 2015
Nha Trang
Wieder eine wenig erholsame Nachtfahrt bringt mich von Hoi An nach Nha Trang.
Die Nacht war schon wesentlich angenehmer als die bisherigen Nachtfahrten. Vielleicht gewöhne ich mich langsam daran? Nein, vermutlich nicht. Kurz nach Sonnenaufgang kommen wir in Nha Trang an. Das spricht man übrigens "Nhääh träng" aus. Weil die Busstation so aussieht, als seie sie ziemlich nah am Meer, gehe ich gleich dort hin und schaue mir das mal an.
Definitiv eine gute Entscheidung. Weiter geht es zu meinem Hostel, das versteckt zwischen mehreren Wohnhäusern ist. Haben gerade aufgemacht, einchecken kann ich noch nicht, aber ich kann wenigstens meine Sachen hier lassen und bekomme auch noch eine Karte der Stadt und einige Empfehlungen. Mit dem lokalen Bus (der ist unglaublich günstig) fahre ich dann erst einmal ein Stück raus aus der Stadt zu einer Pagode. Sowas kenne ich ja bereits, wirklich spannend ist es wieder nicht. Weil es auf einem kleinen Hügel ist, hat man eine gute Aussicht.
Ich habe per TripAdvisor noch einen Strandausgemacht, wo es eine Steinformation zu sehen geht. Dort laufe ich dieses mal hin.
Anschließend geht es wieder mit dem Bus zurück in die Stadt. Ich beschaue mir noch die Kirche und laufe dann zum Frühstücken ins Hostel.
Natürlich fertig von der vergangenen Nacht lese ich wieder viel Hostel. Draußen ist es auch viel zu warm um wirklich was zu unternehmen. Auf dem Dach findet man einige leere Schnapsflaschen - so ist dieses Bild entstanden.
Abends unterhalte ich mich noch mit ein paar anderen Gästen und trinke ein paar Bierchen. Das wirkliche Highlight war aber nur ein Stromausfall von gut einer Stunde. Das passiert hier gerne einmal. Am nächsten Morgen geht es relativ früh nach Da Lat.
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| Dieses mal "schlafe" ich unten. |
| Sonnenaufgang. |
| Schiffe vor Anker. |
| Strand mit Hotels. |
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| Nochmal als Panorama. |
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| Mehr Panorama. |
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| Die Kirche. |
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| Rooftop. |
Samstag, 20. Juni 2015
Hoi An
Sommer, Sonne, Strand... Naja das nicht, zu weit weg zu Fuss, ich chille lieber im Hostel.
Mit dem Bus geht es ca. 3-4 Stunden über eine wirklich schöne Route von Hué nach Hoi An. Viele fahren diese Strecke mit dem Motorrad oder Roller - the top gear experience - aber alleine möchte ich das nicht und ich habe auch niemanden gefunden, der nach Süden fahren wollte.
Mein Ziel hier ist wirklich ausspannen, nichts tun und einen Anzug schneidern lassen, weil ich gehört hab, dass es hier so die ziemlich besten in ganz Vietnam gibt. Ein bisschen Sight Seeing mache ich natürlich auch.
Es gibt hier fünf große chinesische Clanhäuser, die aber alle eher so langweilig sein sollen. Da der Eintritt auch nicht ganz günstig ist, lasse ich diese also aus und beschränke mich darauf, die Stadt zu erkunden. Warum chinesische Clanhäuser? Naja hier hat die Seidenstraße durchgeführt oder geendet oder sowas. Das erklärt auch die hohe Dichte von Schneidern.
Etwas planlos, was meine Wünsche an den Anzug anging, bin ich zum empfohlenen Schneider gegangen. Be Be hat mit Abstand die besten Bewertungen auf Tripadvisor, eine professionelle Homepage und macht auch vom Laden selbst viel her. Ich wollte keinen Standardanzug, sondern etwas "more casual". Das ist außerdem mal was anderes. Dazu ein simples Hemd. Nach dem der Stoff ausgesucht, die Preise vereinbart und die Maßegenommen sind, werde ich bereits zum morgigen Nachmittag zur Anprobe bestellt. Was kostet der Spaß? 140$ zahle ich für Hemd, Hose und Jackett. Das ist wohl nicht ganz günstig, aber wirklich jeden Cent wert, wie ich finde, und immer noch günstiger, als ein Anzug von der Stange in Deutschland ;-)
In meinem Hostel sind zwei Gruppen Australier und Engländer auf einander getroffen, die sich hier im Hostel wirklich so dermaßen daneben benehmen, dass es mit der Entspannung leider nicht so klappt wie erhofft. Wirklich dreist. Leider unternimmt das Personal auch nichts dagegen. Schade. Wenigstens sind sie Abends irgendwo am Saufen - Nachteil: Die kommen betrunken zurück - 4 davon in meinen Schlafsaal =(
Die erste Anprobe war schon ziemlich gut. Ein paar Kleinigkeiten werden für den morgigen Tag noch geändert. Ich bin so begeistert, dass ich mir noch zwei weitere Hemden machen lasse - für 60 $ zusammen. Man ist ja nur einmal hier ;-) Ich quatsche viel mit einem Kanadier - mit dem auch in der Stadt unterwegs war. Essen gibt es hier nichts herausragendes, alles ziemlich standard. Das Hostel hat aber ein ziemlich großes Frühstücksbuffet, an dem man sogar Omletts bekommt.
Das dritte Fitting war erfolgreich und ich kann die Sachen mit ins Hostel nehmen. Super Sache das.
Drei Tage Entspannung, ordentlich Gepäck mehr dabei und froh, endlich von den Inselaffen weg zu kommen, geht es mit dem nächsten Nachtbus nach Nha Thrang.
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| Die Sicht im Bus - oben. |
| Der Hafen. |
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| Früh am morgen ist noch nichts los. |
| Markt. |
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| Anzug passt. Ich bin Happy! |
Das dritte Fitting war erfolgreich und ich kann die Sachen mit ins Hostel nehmen. Super Sache das.
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| Kindle, Pool und Bier. Chillen pur. |
Freitag, 19. Juni 2015
Hué
Die wohl schrecklichste Nacht unterwegs führt mich von Tam Coc nach Hué. Hier lege ich einen kleinen Zwischenstopp ein.
Warum die schrecklichste Nacht? Nunja, ich wurde in Tam Coc vom Bus aufgesammelt, der in Hanoi gestartet ist. Dementsprechend voll war der Bus und ich habe tatsächlich als letzter einen Platz ganz hinten bekommen. Die Plätze sind ja sowieso schon eng, aber zwischen vier Isländern geparkt - ohje. Ich habe fast die ganze Nacht kein Auge zu bekommen. Zu meinem Glück sind die zwei Stunden vor Hué abgesetzt worden und ich hatte die fünf Plätze für mich alleine. Viel Schlaf gabs trotzdem nicht mehr - war inzwischen ja schon fast hell.
In Hué angekommen musste ich erstmal mein Hostel finden - das ich tagszuvor nicht mehr buchen konnte. Auf gut Glück bin ich dort hingegangen und hab zum letzten Mal Sabrina aus Wien getroffen - wir haben uns dann auf unserem Weg nach Saigon leider aus den Augen verloren, wir müssen uns aber immer ganz knapp verpasst haben, wir hatten nämlich die gleichen Ziele. Sie ist dann auch nach einer Nacht weiter nach Hoi An gefahren, mein nächstes Ziel, hat sich dann aber wohl doch entschieden in ein anderes Hostel wie ich zu gehen.
Natürlich gab es kein normales Bett mehr dort und ich habe erstmal weiter geschaut, die anderen Hostels auf der Straße waren mir etwas suspekt und ich habe mich dann dazu entschieden, das teurere Queensized Bett zu nehmen - auch als Entschädigung für die letzte Nacht.
Auf dem Weg zum Hostel musste ich zunächst einmal die Vietnamesen abschütteln, die mir weiß machen wollten, das zwei Kilometer entfernte Hostel sei über eine Stunde weg. Nunja, ich habs auch zu Fuss gefunden. Sehr ärgerlich diese aufdringlichen Leute.
Im Hostel habe ich mich erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück belohnt und bin dann in die Stadt gegangen. Vanessa (die, die mich in Singapur besucht hat) hat mich schon gewarnt - es ist eher langweilig. Jetzt bin ich aber schonmal da und schaue mir den großen Kaiserpalast an.
Hier gibt es viel geschichtliches zu erfahren. So haben die letzten vietnamesischen, königlichen Sprösslinge sogar in Europa studiert.
Es ist wirklich eine große Anlage. Viel zu entdecken in den Gärten. Im Thronsaal selbst darf man keine Fotos machen.
Es ist ein unglaublich heißer Tag, aber das scheint hier normal zu sein, es ist nämlich nicht alles mehr so ganz grün. Ich gehe darauf hin noch in ein anderes kleines Museum mit vietnamesischen Kriegsartefakten. Eher langweilig und dann - mit Umweg über einen Supermarkt - zurück ins Hostel. Dort entspanne ich mich und lese.
Abends lerne ich noch einen Haufen Leute kennen, ein Amerikaner ist wirklich begeistert von einem Schneider in Hoi An. So begeistert und überzeugt, dass ich mir die Adresse geben lasse. Nette Leute, die Amis sind auf dem Weg nach Norden. Elsa und Marlene (Norwegen/Schweden) sind auf dem Weg nach Süden. Wie der Zufall es so will treffe ich die beiden zwei Tage später dort in meinem Hostel.
Hué ist ein guter Zwischenstop zum regenerieren. Mit einem Roller kann man sich auch die Gegend anschauen, wäre es nicht so heiß gewesen, wäre ich sicherlich noch zu einer Pagode, die so 5-7 km außerhalb der Stadt liegt. So hieß es entspannen, trinken und genießen.
Die nächste Etappe ist entsprechend Hoi An.
In Hué angekommen musste ich erstmal mein Hostel finden - das ich tagszuvor nicht mehr buchen konnte. Auf gut Glück bin ich dort hingegangen und hab zum letzten Mal Sabrina aus Wien getroffen - wir haben uns dann auf unserem Weg nach Saigon leider aus den Augen verloren, wir müssen uns aber immer ganz knapp verpasst haben, wir hatten nämlich die gleichen Ziele. Sie ist dann auch nach einer Nacht weiter nach Hoi An gefahren, mein nächstes Ziel, hat sich dann aber wohl doch entschieden in ein anderes Hostel wie ich zu gehen.
Natürlich gab es kein normales Bett mehr dort und ich habe erstmal weiter geschaut, die anderen Hostels auf der Straße waren mir etwas suspekt und ich habe mich dann dazu entschieden, das teurere Queensized Bett zu nehmen - auch als Entschädigung für die letzte Nacht.
Auf dem Weg zum Hostel musste ich zunächst einmal die Vietnamesen abschütteln, die mir weiß machen wollten, das zwei Kilometer entfernte Hostel sei über eine Stunde weg. Nunja, ich habs auch zu Fuss gefunden. Sehr ärgerlich diese aufdringlichen Leute.
Im Hostel habe ich mich erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück belohnt und bin dann in die Stadt gegangen. Vanessa (die, die mich in Singapur besucht hat) hat mich schon gewarnt - es ist eher langweilig. Jetzt bin ich aber schonmal da und schaue mir den großen Kaiserpalast an.
| Eingang in die Zitadelle. |
| Mauer um die Zitadelle rum. |
| Ein Tor. |
| Baum und Garten. |
| Bonsai vor dem Thronsaal. |
| Ein großer, goldener Drache. Aber nicht Frau Mahlzahn. |
| Eine kleine Laterne am Wasser. Gibt viele hier. |
| Noch ein Garten. |
Abends lerne ich noch einen Haufen Leute kennen, ein Amerikaner ist wirklich begeistert von einem Schneider in Hoi An. So begeistert und überzeugt, dass ich mir die Adresse geben lasse. Nette Leute, die Amis sind auf dem Weg nach Norden. Elsa und Marlene (Norwegen/Schweden) sind auf dem Weg nach Süden. Wie der Zufall es so will treffe ich die beiden zwei Tage später dort in meinem Hostel.
Hué ist ein guter Zwischenstop zum regenerieren. Mit einem Roller kann man sich auch die Gegend anschauen, wäre es nicht so heiß gewesen, wäre ich sicherlich noch zu einer Pagode, die so 5-7 km außerhalb der Stadt liegt. So hieß es entspannen, trinken und genießen.
Die nächste Etappe ist entsprechend Hoi An.
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