Samstag, 31. Januar 2015

Angkor Wat - Big Circle und Ende der Reise

Nach der Tour durch die Gegend geht es zum Big Circle. Folgende Tempel werden hier angefahren:
Bayon (aber nur die Gates auf dem Weg), Preah Khan, Neak Pean, Ta som, East Mebon, Pre Rup.
Wieder viele, coole Dinge und auch andere Dinge, wie auf dem Small Circle.
Ausgang vom Bayon.
Wächter stehen bereit.
Wächter ohne Macht.
Ja, das sieht man hier öfter und man fragt sich warum, hier so viele Statuen kaputt sind. Grund ist ganz einfach, dass man den Figuren die Macht, die ihn ihnen inne wohnt, weg nimmt.
Bäume im Wasser.
Tempel mit eBikes im Vordergrund.
Eine Tempelecke.
Nochmal ein krasser Baum.
Relief.
Anderes Relief.

Das sieht ja ziemlich bekannt aus. Jetzt kommen aber noch einmal ein paar Ruinen, die anders aussehen. Zum Beispiel einer, der Ringsrum von Wasser umgeben ist.
Der Weg übers Wasser.
Zu den Ruinen von Neak Pean.
Im Wasser.
Wirkt heller!
Und von oben größer.
Mächtige Treppen. Nicht fallen!
Auf dem Weg zum letzten Tempel.
Nochmal was hohes!
Tja und dann geht es zurück ins Hostel. Ich treffe wieder die zwei Australier und ein Neuseeländer kommt zur Gruppe. Wir gehen nochmal italienisch essen. Wirklich gut für Asien! Ich freue mich aber auch wieder auf "deutsche" Pizza, wir sind schon etwas verwöhnt was das angeht. Und dann geht es auch relativ bald ins Bett. Ist schließlich schon später und der Tag war lang.

Das waren jetzt 2.5 Wochen Urlaub. Eine gute, aber auch anstrengende Zeit. Mit dem Flieger geht es übrigens erst nach Ho Chi Minh City und dann nach Singapur zurück.
Ich habe hier einiges gesehen und erlebt und hunderte von Fotos gemacht, die ich hier gar nicht alle zeigen kann und auch gar nicht will, viele sind nämlich nich so gut oder zeigen was besonderes. Macht ja nichts. Die Reise hat sich jedenfalls gelohnt. Ob ich die Reise so nochmal machen würde? Vermutlich würde ich versuchen etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um angenehmer zu Reisen. Die Bus- und Zugfahrten waren teilweise echt anstrengend, aber mit kleinem Budget, nehmt man das ja gerne in Kauf. Koh Phi Phi war etwas enttäuschend so im Nachhinein, aber ich glaube das lag am Wetter. Hier muss ich jedenfalls nicht nochmal hin. Was ich, sollte ich nochmal her kommen, auf jeden Fall nochmal besuchen würde, ist Pai. Pai hat noch viele Sachen, die ich noch nicht entdecken konnte. Aber das könnte ich vermutlich über alle Gegenden sagen, die ich besucht habe.

Nunja, so viel dazu. Meine nächste Reise wird mich nach dem Praxissemester über drei Wochen nach Vietnam führen. Von Hanoi nach Ho Chi Minh City (oder Saigon, was auch immer der richtige Name nun ist...), da habe ich auf jeden Fall viel Zeit um Dinge zu entdecken.





Samstag, 24. Januar 2015

Siem Reap

Die Stadt zu Angkor ist gar nicht so groß. Bestimmt wird der Stadtkern durch Restaurants, Shops, Pubs und Markthallen. Außerdem fließt es Flüsschen durch die Stadt. Einen Tempel, wie man ihn aus Thailand kennt, gibt es hier auch.
Tempel.
Markthalle.
Je nach dem in welche Markthalle man geht, findet man hier Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch oder aber auch Gewürze, Klamotten, Bücher (Hier habe ich einen Lonely Planet für Vietnam für 5$ bekommen - ob das legitim ist, wage ich zu bezweifeln ;-)) und allerlei Souvenirs.
In der Halle.
Des Nachts verwandelt sich die Stadt und man sieht allerlei Neonlichter. Touristen, die sich betrinken wollen, strömen zur Pubstreet, Street Food Wägen tauchen auf und bieten ihre Waren feil (u.a. auch Touri-Schreck-Sachen wie allerlei Insekten und Spinnen. Irks.) und natürlich öffnet der Nightmarket, der aber größtenteils auch tagsüber offen ist.
In der Nacht.
Bei einer Erkundungstour mit dem E-Bike (Roller kann man sich hier nicht leihen, wurde verboten ohne Führerschein, weil es zu viele Unfälle durch Touristen gab) sehe ich ein anderes Bild von Siem Reap. Hier merkt man erst, dass man hier in einem "Entwicklungsland" ist.
Schotterstraße an einer Schule.
Ein Feld.

Nochmal Schotter.
Bei der Erkundungstour komme ich auch noch zu einem kleineren, wenig besuchten Tempel, der sicherlich auch irgendwie zu Angkor gehört. Zumindest ist es der gleiche Stil. Bevor ich dann zum Big Circle weiterfahre, lasse ich mir für 2$ eine neue volle Batterie geben. Das E-Bike kostet übrigens 10$/Tag und es gibt verschiedene Stellen in Angkor und Siem Reap, bei denen man diese kostenlos aufladen kann. Vollladen dauert aber ziemlich lange.
Achso, natürlich, das gibt es natürlich auch hier:
Hard Rock Cafe.
Sonst kann man nur sagen, das Siem Reap ganz nett ist. Die Leute versuchen zumindest innerhalb der Stadt Müll zu vermeiden, es sieht ziemlich sauber aus, so im Vergleich zu anderen Städten. Allerdings gibt es hier außer Angkor nicht wirklich was zu tun. Es gibt wohl noch ein Dorf, dass auf einem See gebaut ist, aber das ist ein Stückchen weg von hier.




Mittwoch, 21. Januar 2015

Angkor Wat - Small Circle

Nach einer weiteren Fahrt im Nachtzug ging es von Chiang Mai wieder nach Bangkok für Silvester. Silvester war ganz nett, das einzig wirklich beeindruckende war, dass bis Punkt 12 keine Rakete zu sehen war und dann wie auf Kommando aus allen Rohren gefeuert wurde. Wirklich toll, Silvester mal so diszipliniert zu erleben! Das macht schon Eindruck.
Neujahr abends ging es dann mit dem Flieger nach Siem Reap - dem letzten Ziel der Reise und der Stadt am großen Tempel-Ruinen-Komplex, den man weithin als Angkor Wat kennt. Das ist natürlich auch der Grund, warum ich dort hin möchte. Den Namen kenne ich seit Civ 2 und nun werde ich das mal in echt erleben.

Das Hostel in dem wir unterkommen hat einen kostenlosen Abholdienst vom Flughafen. Ein Fahrer mit Tuk-Tuk (Mopped mit "Kutsche" für bis zu 4 Leute) wartet schon auf uns und fährt uns souverän und auf der "richtigen" Straßenseite zur Jugendherberge. Ja, in Kambodscha fährt man rechts. Hier gibt es Bier im Pitcher für 2 US$ - Spott billig, aber verhältnismäßig richtig gut. Wir treffen ein deutsches Ehepaar, das aber beruflich in China arbeitet. Die beraten uns tüchtig, was man sich anschauen sollte. Es gibt zwei Hauptrouten: den Small und den Big Circle. Jed und ich entschließen uns einen Dreitagespass für 40$ zu nehmen und wollen erst den Small, dann den Big Circle anschauen. Nach ein paar Bierchen geht es aber ins Bett.
Tempel Tag! Leider ist das Tuktuk vom Hostel schon gebucht. Nachdem wir uns ersteinmal Geld besorgt haben, die Automaten spucken hier tatsächlich US-Dollar aus, finden wir auch sofort einen netten Fahrer, der uns für 15$ am Tag fahren möchte. Sicherlich hätte man noch verhandeln können, der Preis erscheint uns aber auch so schon günstig.
Ich schreibe mal kurz auf, welche Tempel wir heute besucht haben und werde die Bilder dann mehr oder weniger kommentarlos aneinander reihen, weil ich die nicht mehr auseinander halten kann ;-) Angkor Wat (natürlich!), Prasat Kravan, Banteay Kdei, Ta Prohm, Ta Keo, Thommanom, Chan Say Thevoda, Bayon und Phom Bakhey.
Ich vor Angkor Wat.
Langer Weg zu Angkor Wat.
Jetzt fängt es an unübersichtlich zu werden!
Krasser Baum.
De Fernseh-Tempel.
Wirklich richtig interessant. Aber ein muss man einfach sagen, nach dem dritten Tempel verliert man den Überblick. Wir waren mit Sicherheit sieben Stunden auf dem small circle unterwegs. Das reicht dann auch mal. Alles ist cool und beeindruckend, keine Frage. Aber die Temperaturen sind jetzt auch nicht besonders angenehm und die Sonne scheint krass. Ich hätte mich besser eincremen sollen ;-) Mit anderen Worten: Temple Overload!
Zurück im Hostel essen wir "A mok" - kambodschanisches Essen - und trinken mit einem australischen Pärchen Bier und spielen Billard. Noch später geht es zur Pubstreet. Ich bin vom Tag ziemlich fertig und verlasse die Drei, als die zum richtig Party machen gehen wollen. Wise decision again ;-)
Was wir übrigens noch feststellen, die anderen Gäste hier wollen eigentlich alle unter sich bleiben, man kommt kaum in Kontakt mit den anderen. Morgen jedenfalls wird eine Tempelpause eingelegt.

Samstag, 17. Januar 2015

Pai

Von Chiang Mai geht es mit dem Minibus nach Pai. Was ist das denn? Um Daniel zu zitieren: "Verrücktes kleines Dörfchen da oben im Norden und extrem viele Ausländer, die dort hängen geblieben sind!" Recht hat er!

Nach einem Frühstück lerne ich Britt aus Australien kennen. Sie hat auch hier im Hostel gepennt. Der Minibus sammelt uns dann, wie in Asien üblich, etwas später als halb 10 ein und bevor es dann richtig los geht, machen wir noch einen Zwischenstopp bei einer Schmetterlings- und Blumenfarm ein bisschen außerhalb von Chiang Mai. Davon war zuvor zwar kein Wort, aber hey, die wollen ja nurn Euro Eintritt.
Hübsche Blumen.
Schmetterling.
Noch einer.
Ist wirklich ganz hübsch hier, aber jetzt auch nicht soo beeindruckend, als ob man das jetzt unbedingt hätte machen müssen. Vermutlich bekommt der Fahrer eine Provision dafür, dass er da seine 10 Touris ablädt.
Dann geht es weiter auf die kurvenreichen 140 km bis nach Pai. Tolle Landschaft und ich habe einen Platz auf dem Beifahrersitz. Platz für die Beine und noch bessere Aussicht.

Ich habe auf dem höchsten Punkt mal die Fahrt mitgefilmt. Am besten ohne Ton und in HD anschauen.
Nach einem Zwischenstopp und gut 3 Stunden Fahrt kommen wir in Pai an. Britt verabschiedet sich und ich versuche jemanden zu finden, der für mich im Hostel anrufen kann, denn die holen die Gäste für umme ab. Ich buche meinen Bus zurück nach Chiang Mai für den 30. Dezember und schaffe es dabei auch den Anruf zu tätigen. Britt schlendert wieder die Straße zurück und auf Nachfrage erkläre ich, dass ich eben auf die Leutchen warte, die mich abholen kommen. Stellt sich raus: Britt wohnt wieder im gleichen Hostel und fährt auch am 30.Dezember zurück. Allerdings hat sie von Chiang Mai dann einen Flieger gebucht, weil sie kein Ticket für den Nachtzug mehr bekommen hat. Ich bin keine fünf Minuten am Hostel und denke mir bereits: Warum hast du zwei Nächte in Chiang Mai verbracht?
Aussicht vom Hostel.
The famous circus hostel Pai ist eigentlich kein Hostel. Hier herscht eher Campingatmospähre. Die sanitären Einrichtungen sind auch eher was für härter gesottene, Sauber ist anders. Aber sonst wow! Wahnsinnige Aussicht. Wer hier länger bleibt, kann sich für 12€ / Tag Zirkuskunstücke (Jonglieren, auch mit Feuer, und so was) beibringen lassen und auf der großen Wiese üben. Außerdem gibt es einen Pool und eine Chill-Area mit Billard Tisch. Achso und natürlich eine Art Bar/Cafe/Restaurant bei dem man Snack, Bier und Wasser bekommen kann (und so das übliche eben).
Ich verabrede noch mit Britt, dass wir morgen zusammen einen Roller mieten gehen und dann die Landschaft erkunden. Heute ist ein Ausruhtag, ich lese viel und genieße das Wetter. Gesund bin ich auch noch nicht so richtig.
Meine Hütte.

Und von drinnen.
Wirklich cool die Hütte, die es für ungefähr 7€ die Nacht gibt. Cool ist es wirklich... vor allem wenn die Sonne untergegangen ist. Ich bin froh, dass es einen dünnen Schlafsack und zusätzlich zwei Decken habe. Sonst ist es aber gemütlich.
Sonnenuntergang am Hostel.

Am nächsten Tag geht es mit Geome aus Frankreich und Britt in die "Stadt" also ins Dorf. Frühstücken. Die beiden haben wohl mit ner größeren Gruppe gestern ordentlich was getrunken. Frühstück ist gut und dann gibt es ohne Probleme und für 3 €/Tag einen Roller mit Helm zum Mieten. Ist zwar nicht mehr das neuste Modell, funktioniert aber tadellos.
Nachdem es dann wieder ins Hostel ging und wir noch auf andere Leute gewartet haben, geht es dann mit eine Gruppe aus gut 10 Leuten zu einem Wasserfall. Zwischendrinn wird noch getankt.
Ein Wasserfall.
Und die Aussicht von oben.
Hier gibt es auch mehrere Leute, die sich ins kalte Wasser wagen, man kann wohl auch relativ bedenkenlos den ein oder anderen Wasserfall runter rutschen. Ich schaue mir hier noch den Rest an. Toll. Dann geht es zum Mittagessen in ein kleines, vegetarisches Restaurant. Das vegetarische ist gar nicht so wichtig dabei. Aber tolles, richtig leckeres Essen und trinken. Und die Aussicht...
Na nu?
Tolles Hotel.
Anschließend geht es wieder zurück ins Hostel. Die Gruppe löst sich auf, ich lerne aber wieder andere Leute kennen. Ziel ist dieses Mal eine der heißen Quellen, die es in der Umgebung von Pai gibt. Wir sind aber schon spät dran und für nichtmal eine Stunde lohnt es sich nicht dort rein zu gehen. Zwei Leute von dem Grüppchen sind Russen, die von hier aus in den nächsten zwei Wochen noch nach Südthailand reisen wollten. Sie erzählen, dass sie alles gecancelt haben und nun doch nur hier bleiben wollen, weil es ihnen so gut gefällt. Das Grüppchen mit mir fährt dann weiter in Richtung des Pai Canyons. Auf dem Weg kommen wir an einem Fluss vorbei, auf dem wohl auch die Touri-Bambus-Boote fahren...
Pai River.
Das Panorama auf der anderen Seite.
Nach einem richtig guten und günstigen Kokosnuss-Eis geht es zum Canyon weiter.
Ich am Canyon.
Ein schmaler Weg führt weiter.
Wirklich richtig toll hier. Wäre man früher hier gewesen, hätte man hier sicherlich auch eine gute Wanderung machen können!
Canyon Panorama.
Es geht zurück zum Hostel und später noch auf den Nachtmarkt mit wieder anderen Leuten. Abendessen und Bummeln. Nach ein paar Runden Billard im Hostel gehe ich dann aber auch schlafen. Fazit: Roller fahren macht Spaß, ist aber auch ein bisschen anstrengend. Übrigens kann man hier mit dem Verleih vereinbaren den Roller in Pai oder Chiang Mai zu mieten und dann in die jeweils andere Richtung zu fahren. Die bringen das Gepäck mit dem Minibus dann in die jeweilige Stelle. Toller Service! Aber ich habe ja schon einen Platz im Bus - aber vielleicht für ein nächstes Mal?
Zum Frühstück treffe ich nochmal ein paar Leute aus der letzten Gruppe. Britt und Geome begleiten mich ebenfalls, wir müssen ja auch alle unsere Roller zurück geben. In Chiang Mai trennen auch wir uns. Tolle Leute. Tolles Pai. Hier hat es mir wirklich richtig gut gefallen!