Nach dem Wecker sind wir eine Dreiviertelstunde später auf dem Weg bergab. Etwa eine halbe Stunde brauchen wir zur Fjällstation, in der wir uns ein paar letzte Snacks für die letzten 40 km besorgen. Der Hüttenopa begrüßt und mit den Worten "Welcome to Paradise" :)
Unser Boot wird hier ebenfalls von einer Sami gefahren. Der Anleger ist nochmal eine gute halbe Stunde entfernt. Auf dem Weg dorthin können wir nochmal auf den Skierfe blicken.
Die Überfahrt kostet uns 200 SEK. Wegen des Wellengangs werden unsere Rucksäcke etwas nass. Als erste von mehreren Fahrten sind wir froh, dass wir bereits auf der anderen Seite und in einer Schutzhütte am frühstücken sind. Die Sami bittet uns noch, allen denen wir begegnen mitzuteilen, dass es wegen des starken Windes heute Abend vermutlich nach 17 Uhr sein wird, wenn die Tour wieder fährt. Der weitere Weg führt uns dann durch windige Wäldchen und über ein Hochplateau. Landschaftlich ist es wieder deutlich spannender.
Auf der anderen Seite des Plateaus geht es wieder in ein Wäldchen. Weniger hundert Meter vor der Fjällstation Parte stellen wir unser Zelt auf und waschen uns in einem nahegelegenden Bach, der hier einen Weiher bildet.
Nasse Klamotten können wir heute endlich mal auf eine Wäscheleine hängen. So viele Bäume hatten wir bisher nicht :-) Zum Abendessen gibt es eine Pho-Mischung (die leider nicht so gut ist) und einen Spicy Ramen, um die vom waschen kalten Körper wieder aufzuwärmen. Die heutige Etappe waren etwas über 23 km und damit die längste Tagesetappe.
Auch hier wieder unser Zeltplatz:
Koordinaten: 67°02'40.6"N 17°56'54.3"E








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