Das Zelt war leicht abschüssig aufgestallt, dadurch war die Nacht soweit oben nicht nur kalt, sondern auch ungemütlich. Trotzdem werden wir zum ersten mal von der Sonne begrüßt und wir lassen uns Zeit beim Start in Tag. Ein mückenfreies Frühstück unter blauen Himmel, was will man mehr? Die erste Packung Müsli geht heute zu Ende.
There and back again.
Hier sieht man die Wegkennzeichnung für den Winterweg. Die Kreuze helfen auch im Sommer der Orientierung.
Welcome to Sälka.
Hier wohnen die Hütteneltern.
Gemeinsame Mittagspause im Schatten. Die Sonne hinterlässt ihre Spuren, trotz Sonnenhut und Sonnencreme. Michael und Uschi sind tatsächlich nur wenig vor Urs und mir angekommen. Wir gewöhnen uns also tatsächlich ans Wandern, auch die Rucksäcke sitzen inzwischen deutlich besser. Man lernt eben nie aus. Im der Fjällstation gibt es ein Bierchen und ein paar Snacks. Daim und Pumpernickel sind eine echt gute Mischung! Da wir nicht einmal 14 Uhr haben, entschließen wir uns die nächste Tagesetappe Richtung Signi anzutreten. Damit verlassen wir den ersten "offiziellen" Abschnitt, der uns eigentlich über den Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens, nach Nikkaluokta bringen würde. Der Weg von dort nach Signi würde uns nur wieder den gleichen Weg zurückführen und darauf haben wir nicht so richtig Lust. Eine gute Entscheidung, wie sich später noch rausstellen sollte.
Auch auf diesem Abschnitt gibt es wieder spekatuläre Brücken.
Auch unterwegs sollte man einfach mal eine Pause machen und die Aussicht genießen!
Das warme Wetter, sicherlich über 25 °C macht durstig. Tatsächlich trinken wir heute deutlich mehr Wasser als die letzten Tage. Tatsächlich gibt es aber auch mehr Bäche, die vermutlich auch durch Schmelzwasser gespeist werden.
Hier würde es zum Kebnekaise gehen. Das schwedische Pärchen berichtet uns bei einem Treffen zwischen durch, dass sie diesen Weg antreten wollen und so verabschieden wir uns zwischendurch.
Ein Blick zurück unweit von unserem Nachtplatz, etwa 3 km vor Signi. Michael und Uschi waren bereits hier und haben eine gute, winddichte Stelle für die Zelte gefunden. Wir waschen uns und die Klamotten in einem kleinen Pool, den Michael im Bach aufgebaut hat und essen. Kurz nachdem die nassen Sachen in der Sonne trocknen sollten, ziehen Wolken auf. Ohne die Sonne und ohne Wind kommen die Mücken raus. Hier werden wir gefressen, wenn wir nicht wieder lange Sachen anziehen und ins Zelt krabbeln. Zum Abendessen gibt es Fertignudeln mit Bolo-Soße.
Die heutige Etappe waren all-in-all vermutlich um die 19 km.
Wie üblich der Link zur vermutlichen Zeltplatzstelle:
Koordinaten: 67°52'17.6"N 18°19'15.2"E













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