Schon recht früh wachen wir von der Sonne geweckt auf. Im Zelt wird es einfach zu warm. Der Tag verspricht sehr sonnig zu werden. Wir legen den Teil usnerer Klamotten, der noch etwas feucht ist, in der Sonne aus, frühstücken und packen ganz gemütlich das Zelt ein. Keine Eile, wir wissen nicht, ab wann wir auf dem Campingplatz überhaupt das Zelt aufstellen dürfen. Nach dem Abspülen geht es berg ab und um den See herum.
Der Zeltplatz hat ein paar Ferienhäuser, sehr viele Camperstellplätze und eine ausreichende Fläche für Zelte. Warme Duschen müssen mit Chips extra bezahlt werden. Insgesamt ist dies der teuerste Zeltplatz unserer Tour. Im Service Gebäude gibt es einiges Kochgeschirr, hier werden wir wohl abends kochen und morgen frühstücken.
Nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, ziehen wir unsere leichten Schuhe an und laufen ins wenige Kilometer gelegene Lofotmuseet. Auf dem Weg finde ich noch heraus, dass es hier außerdem noch eine Kunstausstellung eines norwegischen Künstlers und ein Aquarium gibt, das die lokalen Wildtiere zeigt. Als Kombiticket lohnt es sich, alles drei, und nicht nur zwei Sachen anzuschauen. Außerdem haben wir heute ja auch ohnehin nichts weiter vor. Zunächst geht es also ins Lofoten Museum. Hier kommen wir genau rechtzeitig an, wenige Zeit später gibt eine Führung durch das Museum. Wir erfahren einiges über den Fischfang und das Zusammenleben, als die Lofoten vor über 100 Jahren noch das Zentrum des norwegischen Fischfangs war. Stockfisch war eines der wichtigsten Handelsgüter Norwegens. Man sieht übrigens regelmäßig die Holzgestelle, auf denen die Fische im Winter zum trocknen aufgehängt werden.
Arme Fischer, reiche Partygesellschaft.
Espolin ist 1994 gestorben. Es gibt aber noch einen Film mit einem ausgiebigen Interview mit ihm, der hier in der Galerie gezeigt wird. Selbstverständlich schauen wir uns das an. Allerdings sind wir doch etwas geschafft von der Anreise und dem ersten Tag. Tatsächlich nicken wir hin und wieder ein, bevor wir dann "das Kino" verlassen und in Richtung des Aquariums weitergehen.
Im Aquarium gibt es Otter, Roben, einige Fische und Meeresfrüchte zu sehen. Das Auqarium ist insgesamt recht überschaubar. Wir verbringen einige Zeit dabei einer Krabbe zuzuschauen, die versucht sich aus ihrem Becken zu ziehen.
Anschließend geht es nach Kabelvag. Das Ziel: Etwas zum Snacken, und eventuell das ein oder andere Bier zu besorgen. Beides finden wir und da es schon etwas später am Nachmittag ist, und es nicht viel mehr zu sehen gibt. Geht es zurück zum Camping Platz. Zeit für Abendessen.








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