Dienstag, 21. Oktober 2014

Kuala Lumpur

Übers Wochenende in die malaiissche Hauptstadt.

Mit dem Bus bracht man etwa 4-5 Stunden, je nach Verkehr. Aber da kommen natürlich noch Grenzkontrollen mit dazu. Damit hatte ich zunächst nicht gerechnet, war aber kein Problem im Grunde genommen. Viel wurde mir nicht von KL, wie die Leute die Stadt schlicht nennen, versprochen. So gab es also keine großen Erwartungen.
Endlich angekommen.
Schnell habe ich das günstige Hostel gefunden. Wirklich günstig - für nicht einmal 10€ habe ich für ein Bett im 6er Zimmer reserviert. Inkl. "Frühstück" (Kaffee/Tee und Toast mit Erdnussbutter... aber gut, geschenkter Gaul und so ;-)) und Wifi. Bei Ankunft wurde mir dann offenbart, dass der "Schlafsaal" wohl doch ausgebucht war und sie würden mich in ein zweier Zimmer einquartieren. Weniger Lärm? Kein Problem für mich! Letztenendes gab es dort auch keinen weiteren Gast.
Ausbildung lässt grüßen. Nur würde man so etwas nicht ausstellen ;-)
Weil ich nach der langen Fahrt wirklich Hunger und keine Lust hatte, mir irgendwo was gutes, lokales zu suchen, ging es einfach in einen FastFood Schuppen. Das war auch gut so, denn kaum hatte ich an einem Fenster Platz genommen hat es zu regnen begonnen. Und zwar aus Eimern!
Nach einer Stunde hatte ich keine Lust mehr zu warten, es ist inzwischen auch schon Nachmittag geworden, also raus in den Regen, einen Regenschirm hab ich eigentlich immer dabei.
Eine Moschee.

Hier ist eine Bank untergebracht.
So ein Käfer steht hier vor einem Irish Pub rum. Cool!
 Der Regen hat nach etwa einer weiteren dreiviertel Stunde dann soweit nachgelassen, dass man gut ohne Schirm laufen konnte. Gott sei Dank. Auf meinem Weg zum ersten Ziel - dem KL Tower - bin ich auch am Hard Rock Café vorbei gekommen. Nichts spektakuläres, ein Glas für meine Sammlung habe ich mir trotzdem nicht entgehen lassen.
Das Hard Rock Café mit einem Motorrad über dem Eingang.
Der KL Tower und im Hintergrund die Petronas Tower
Der KL Tower kann auch besucht werden. TripAdvisor meinte allerdings, dass man den getrost weglassen kann und lieber die Petronas Tower besuchen sollte. Also ging es als nächstes dort hin.
Ein "Biergarten" ohne Bier am Fuße des KL Towers
Das "Wahrzeichen" der Stadt: Die Patronas Tower
Viele Tafeln kündigten an: 80 RM (Ringgit, das entspricht ungefähr 20€) soll der Besuch kosten. Das ist zwar verhältnismäßig teuer, aber was solls, ich bin ja nur einmal hier. Tja, so dachte ich das mir. Das man einen Besuch schon mehrere Tage im voraus buchen muss, wusste ich nicht. Enttäuscht bin ich dann weitergezogen, bis Montagabend war alles ausgebucht. Schade, aber auf der anderen Seite natürlich wieder 20€ gespart.
Ein toller, kleiner Park nahe der Petronas Tower
Jetzt wird es langsam dunkel und ich habe den weg in Richtung Hostel angetreten. Der Abend war langweilig bis unspektakulär. In der benachbarten "Reggea Bar" gab es zwar gute Musik, aber umso weniger Leute. Vermutlich war ich zu früh dran.

Ein kleines Fazit: Ganz so schnurstracks wie sich das vielleicht liest, ging es natürlich nicht. KL ist eine einzige riesige Baustelle und ich finde mich hier einfach nicht zurecht. Man braucht gefühlte Ewigkeiten um um die Baustellen herum zu kommen. Das macht keinen Spaß! Dazu ist diese Stadt nicht nur unübersichtlich, sonder auch noch dreckig. Ich bin wohl durch Singapur einfach verwöhnt. Die ohnehin nicht großen Erwartungen an die Stadt wurden am ersten Tag also bereits enttäuscht.
Leute, die diese Stadt schön nennen, waren wohl an anderen Orten wie ich. Jedenfalls habe ich trotzdem einiges gesehen. Das Chinatown (habe ich nur kurz durchquert) hier ist auf jeden Fall etwas weniger Disney World, wie in Singapur.

Am nächsten Tag hatte ich mir vorgenommen, zu den Batu Caves zu fahren. Dieser Tag sollte besser werden. Mehr dazu an gegebener Stelle.

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